Heute bieten sich uns eine Vielzahl von Haarentfernungsmethoden, aber gerade die dauerhaften Haarentfernungsmethoden sind momentan die Interessantesten. Zu diesen Methoden zählen z. B. die Haarentfernung mit Xenonlicht und die Laserepilation. Gerade diese beiden Methoden sind wohl die am meisten diskutierten, da sich keine Haarentfernungsmethoden wie diese einerseits so sehr ähneln und andererseits doch so unterscheiden. Bei beiden Varianten wird das Ziel angestrebt, nach der komplett abgeschlossenen Behandlung sämtliche Haare zerstört zu haben. Doch leider funktioniert dies nicht immer gleichermaßen gut. Bei der Behandlung mit Xenonlicht kann man im allgemeinen gut vor Beginn der Behandlung sagen, ob das Ziel erfolgreich erreicht werden kann und wie lange es voraussichtlich dauert. Bei der Laserepilation ist das leider nicht so einfach. Hier spielen viele unbestimmbare Faktoren eine Rolle, wie das Ergebnis ausfallen wird. Außerdem ist diese Variante meistens nicht so effizient und auch nicht von Dauer wie die Behandlung mit Xenonlicht. Dies liegt vor allem daran, dass hierbei das Licht nicht konzentriert auf eine Stelle und in eine Ebene der Haut geleitet, sondern gefächert wird. Zusätzlich ist dies der Grund für ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Durch die breite Fächerung gelangt das Licht nämlich auch unnötigerweise in die tieferen Hautschichten, wo ein dauerhafter Schaden in Form von Narben, Pigmentflecken, starken Rötungen, etc. angerichtet werden kann. Ist die Behandlung nun vollständig abgeschlossen, so dürfte die Haut fast vollständig haarfrei sein. Dieses Ergebnis hält dann im Regelfall ein Leben lang an. Die einzige Ursache für vereinzelte neue Haare wären starke hormonelle Veränderungen im Körper wie z. B. durch starke Medikamente, Pubertät oder Wechseljahre. Bei der Laserepilation mussten wir allerdings im Laufe der Jahre feststellen, dass dieses Ziel leider nicht immer erreicht wurde, ganz im Gegensatz zu der Haarentfernung mittels Xenonlicht.